
UMZUG IN DIE NEUE WOHNUNG
Wenn Sie in eine neue Wohnung
ziehen, ist dies für Ihre Katze mit einem Revierwechsel verbunden
und sicherlich nicht besonders angenehm. Außerdem kann in der Aufregung
einiges passieren, insbesondere kann die Katze entlaufen, weil die Türe
ja für die Möbelträger offen steht. Hier einige Tips für
den Umzug:
Sie haben zwei Möglichkeiten:
1. Sie können die Katzen für ein paar Tage in eine Pflegestelle geben, wo die Tiere zum Beispiel auch während Ihres letzten Urlaubes waren. Ist die neue Wohnung fertig eingerichtet, holen Sie die Katzen wieder ab. Dies ist eine sehr sichere Methode.
2. Haben Sie die oben genannte Möglichkeit nicht, so müssen die Katzen mit umziehen. Am Tage des Umzuges sperren Sie die Katzen in ein bereits leergeräumtes Zimmer oder auch in das Badezimmer, lassen dort aber ein bis zwei vertraute Sachen, z.B.. den Kratzbaum, stehen. Sind die Möbelträger weg, können Sie die Tiere in der leeren Wohnungen umherlaufen lassen. Bringen Sie die Katzen erst in die neue Wohnung, wenn das Einräumen der Möbel dort vollzogen ist. So finden die Tiere in der neuen Wohnung wenigstens vertraute Möbel vor. Wie immer, wenn Sie Ihre Katzen transportieren müssen, benutzen Sie nur fest verschließbare Katzen-Transportkörbe.
Gehört zur neuen Wohnung
auch ein Garten ? Lassen Sie die Tiere nicht sofort nach draußen.
Geben Sie den Tieren mindestens einen Monat Zeit, sich in der neuen Wohnung
einzuleben und diese als ihr neues Revier zu akzeptieren. Erst dann sollten
Sie die Katzen auch nach draußen lassen. Diese Wartezeit verringert
die Gefahr, daß die Tiere weglaufen und nicht zurückkommen.
Haben Sie mehrere Katzen, zwischen denen eine ausgeprägte Rangordnung
besteht, so müssen Sie damit rechnen, daß insbesondere dem "ranghöchsten"
Tier der Umzug besonders schwer fällt, wohingegen die "rangniedrigeren"
Katzen vermutlich die Gelegenheit nutzen werden, sich neue Rechte zu erkämpfen.
Sie sehen, so ein Wohnungswechsel kann auch das Katzenleben für eine
Zeit durcheinanderbringen.